Vernissage am 15.02 um 19 Uhr: "Bilder von Freiheit und Unfreiheit" - Werke von Gino Kuhn

Neues Jahr - neue Ausstellung.
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31.01.2019 | Anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren zeigt Clara West in ihrem Bürgerbüro in der Naugarder Str. 43 Zeichnungen und Bilder des Künstlers Gino Kuhn.

Gino Kuhn, geboren 1955 in Baden-Württemberg, zog 1975 nach West-Berlin. Durch den Alltag an und mit der Berliner Mauer direkt mit der deutschen Teilung konfrontiert, nahm er Kontakt zu einer Fluchthelferorganisation auf und wurde selbst Fluchthelfer. Im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit war er knapp zwei Jahre im Gefängnis Berlin-Rummelsburg inhaftiert, bevor er 1978 von der Bundesrepublik freigekauft wurde. In Bildern und Zeichnungen verarbeitet Gino Kuhn seine Hafterlebnisse.
„Meine Gemälde und Zeichnungen sollen ein Mahnmal sein und widerspiegeln, welchen entwürdigenden Haftbedingungen wir ausgesetzt waren."

Los geht es am 15. Februar um 19 Uhr. Bei Musik, Essen und Trinken werden wir viel Möglichkeite haben, miteinander und mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

 

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