SPD-Abgeordnete sagen dem Müll den Kampf an!

20.07.2017 | Wer durch die Stadt geht sieht es schnell - Berlin hat ein Müllproblem. Und wer schon länger hier lebt, dem fällt auch auf, dass sich die Situation verschlechtert hat. Kein Wunder, schließlich wächst die Stadt an allen Ecken und Enden und mehr Menschen bedeuten natürlich leider auch mehr Müll. Hinzu kommt, dass sich auch eine gewissen Gewohnheit in der Stadt breit gemacht hat, Müll einfach abzustellen und dort stehen zu lassen, statt sich um die Entsorgung zu kümmern. Diese Entwicklung möchte eine Gruppe von SPD-Abgeordneten nicht länger achselzuckend hinnehmen, sondern hat sich auf den Weg gemacht, von anderen zu lernen. Clara West, Joschka Langebrinck, Franziska Becker, Tino Schopf und Bettina König schauen sich dort um, wo man einem ähnlichen Problem erfolgreich Herr geworden ist - in Wien. Zahlreiche Maßnahmen haben dort dazu geführt, dass sich Wien heute als eine saubere Großstadt präsentieren kann. Genau darauf zielt die Initiative der Berliner Abgeordneten ab, die ein Gesamtkonzept fordert, an dem sich alle verantwortlichen Behörden und Institutionen (Senatsverwaltungen, Ordnungs- und Grünflächenämter der Bezirke, BSR) beteiligen sollen. Ein Mix aus Maßnahmen soll eingesetzt werden, von der besseren Reinigung über mehr Kontrollen und härtere Strafen bis hin zu mehr Gemeinsinn und Rücksichtnahme. Ein Kernstück des Konzeptes sollen sogenannte "Waste Watcher" sein, die man auch in Wien einsetzt, um Müllsünder besser aufspüren zu können und damit auf Dauer das Bewusstsein der Bevölkerung zu verändern. Wer mehr über die konkreten Forderungen erfahren möchte, der findet dies hier.

Artikel zur Wienreise der Abgeordneten-Delegation finden Sie hier:

Artikel Morgenpost

Berliner Zeitung

Berliner Kurier

Tagesspiegel

Download: 
wien_paper.pdf (PDF; 2,54 MB)

Neuen Kommentar schreiben

Einfacher Text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.