Schuldenbremse

Der korrekte Name für die in der Öffentlichkeit bekannte Schuldenbremse ist Strukturelle Null-Neuverschuldung. Durch die staatliche Schuldenbremse soll die strukturelle, also nicht konjunkturbedingte, jährliche Nettokreditaufnahme des Bundes maximal 0,35 % des Bruttoinlandsproduktes  betragen. Für die Länder wiederum wird die Nettokreditaufnahme ganz verboten. Ausnahmen sind gestattet, wie beispielsweise bei schweren Naturkatastrophen. Das Verbot, Schulden aufzunehmen, tritt für die Bundesländer, also auch für Berlin, ab 2020 in Kraft.