Konflikte rund um den Kuczynski-Park - erste Lösungsansätze liegen auf dem Tisch.

Grünanlagen in Berlin - ein schwieriges Thema.
Grünanlagen in Berlin - ein schwieriges Thema.
Grünanlagen in Berlin - ein schwieriges Thema.

31.05.2018 | bereits zum zweiten Mal hat sich Clara West gemeinsam mit ihrem Kollegen Dennis Buchner in der vergangenen Woche mit einer Reihe von Akteuren im Jürgen-Kuczynski-Park getroffen, um Schritte zu vereinbaren, wie Konflikten zwischen verschiedenen Nutzern und Anwohnern dort vor Ort begegnet werden kann. Diemal waren neben Grünflächen-, Ordnungs-, und Sozialamt, der Polizei, der Reha-Einrichtung und dem Freizeithaus auch die Anwohner geladen. Diese berichteten noch einmal ausführlich, welche Schwierigkeiten es im Alltag bei der Parknutzung gibt (vor allem Lärmbelästigung), teilten aber auch ihren ganz grundsätzlichen Eindruck mit, dass sich der Park in einem teilweise ungepflegten Zustand befindet und daher in der Konsequenz wenig zum Verweilen einlädt.

Es war ein sehr konstruktives Gespräch, aus dem sich am Ende doch eine Reihe von Maßnahmen ableiten ließen, die es jetzt erst einmal umzusetzen gilt. So wird beispielsweise das Grünflächenamt prüfen, inwieweit es möglich ist, einige der Bänke, die bisher vorne, nahe der Bushaltestelle stehen, direkt an den Kreuzpfuhl zu versetzen, um so den Treffpunkt von lauteren Gruppen in das Innere des Parkes zu verlagern, weg von den Anwohnern in der Woelckpromenade.

Weiterhin wird geprüft, ob man Partner finden kann (z.B. die Freiwillige Feuerwehr oder das THW), die bei einer dringend notwendigen Reinigung des Kreuzpfuhls helfen können, damit der See sauberer wird und so zu einem allgemein einladenderen Eindruck des Parkes verhelfen kann.

Zu guter letzt wird Sozialstadträtin Rona Tietje sich dafür einsetzen, dass bei der sowieso für den Sozialraum geplanten Konferenz beim Bezirksamt auch Kapazitäten für den Park freigehalten werden. Gut wäre es sicherlich, wenn das Bezirksamt beim weiteren Umgang mit dem Park eine koordinierende Rolle inne hätte.

Im Herbst werden wir uns wieder treffen und erste Ergebnisse dieser Sofortmaßnahmen auswerten, aber auch weiter darüber sprechen, welche Mittel und Ressourcen für längerfristige Maßnahmen wie beispielsweise einer Neugestaltung des Parks, dauerhaftes Konfliktmanagement (Sozialraumkonferenz oder Stadtteilmanager) etc. beschafft werden können

Auch von Anwohnern selbst, der Wohneinrichtung Reha und dem Freizeithaus kamen hilfreiche Vorschläge. So könnte man gemeinsame Pflanzaktionen veranstalten und Feste feiern, um so den Park auch wieder für andere Nutzergruppen attraktiver zu machen. Bereits jetzt gibt es eine Gruppe von Anwohnern, die sich regelmäßig zum Müll sammeln treffen.

Die Reihe von Vorschlägen ist lang - wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, können sicher positive Veränderungen erreicht werden!

 

 

 

               

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