Fraktion vor Ort - Stadtteiltag zum Thema Armut/Obdachlosigkeit

20.12.2019 | Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

neben vielen anderen Veranstaltungen im Wahlkreis widme ich mich zweimal im Jahr – von morgens bis abends – einem ganz speziellen Thema, um Entscheider, Akteure vor Ort und natürlich Sie
zusammenzubringen und über die Dinge, die uns bewegen zu sprechen und gemeinsam Lösungswege zu suchen.

Am 19. Dezember ging es diesmal um das Thema Armut
Das Auseinanderdriften von Arm und Reich ist schon immer eine Frage gewesen, mit der sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht abfinden konnten. Diese Frage hat nicht an Aktualität verloren, im Gegenteil: Die soziale Ungleichheit hat sich sogar verschärft. Es bleibt nicht einfach, „einfach“ etwas dagegen zu unternehmen. Auch wir in Berlin fühlen und sehen diese Entwicklung jeden Tag in unserer Stadt. Da wird neu gebaut an jeder Ecke – meist für Menschen, die es sich leisten können, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Da strahlt die Stadt mit schicken Glasbauten und internationalen Veranstaltungen und Gästen. Gleichzeitig nimmt die Zahl derer, die da nicht mehr mithalten können, zu. Gerade die wachsende Zahl der Wohnungslosen, die sich überall im Stadtbild zeigt, steht wie kaum ein anderes Bild als Symbol für diese Fehlentwicklung.
Die rot-rot-grüne Landesregierung hat sich deshalb schon ganz zu Beginn der Legislaturperiode dazu entschlossen, das Thema Armut und im Speziellen Wohnungslosigkeit zu einem der Schwerpunktthemen unserer Koalition zu erklären. Ich habe mir nun in meinem Wahlkreis angeschaut, wie die Hilfe vor Ort aussieht. Was hat sich verändert? Wer kam früher? Wer kommt heute? Kommt die Hilfe dort an, wo sie gebraucht wird? Was fehlt? Wo kann ich helfen und unterstützen?
 

Hilfe von Menschen für Menschen ist unbezahlbar
Zwei Einrichtungen habe ich an diesem Tag besucht. Das Café Treffpunkt der Heilsarmee und die Tagesstätte des Trägers Beratung und Leben GmbH. Beide Einrichtungen stellen Anlaufstellen dar, die nicht nur eine warme Mahlzeit zu vergeben haben. Hier kann man sich beraten lassen, findet eine Waschmöglichkeit und andere umfassende Gesprächsangebote.
Begleitet haben mich auf meinen Besuchen zum einen die Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Café Treffpunkt, Heilsarmee) sowie mein Kollege Lars Düsterhöft (Tagesstätte Dunckerstraße).

Ab 15:30 Uhr stand ich dann zum Abschluss des Tages vor dem Mühlenberg-Center bei meiner mobilen Sprechstunde für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Ihre Clara West

Neuen Kommentar schreiben

Einfacher Text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.